Floh im Ohr

Kreativ-Blog und Podcast

Archiv für Juli, 2007

Vom 17.-20.07.07 hatte ich das große Vergnügen in Hamburg den dreitägigen Workshop mit Mike Bernardin aus London zu besuchen. Organisiert wurde der Wrokshop von Christian Kahrmann vom German Theatre Abroad und abgehalten wurde der Unterricht in den Räumen der SOYA-Filmschule in einer alten Schokoladenfabrik.

Die Schokoladenfabrik war eine super Lokation für den Workshop! Wir arbeiteten in einem, bis auf einige Stühle, leeren Raum, der trotz zuweilen hoher Außentemperaturen angenehm kühl blieb.

Fast alle Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, uns am Abend vor dem Workshop-Beginn bei einem gemeinsamen Grill-Abend kennenzulernen. Die Hauptsprache des Seminars war englisch, was fast alle Teilnehmer sehr gut beherrschten. Übungen wurden meist auf deutsch abgehalten, da es zum einen nicht unbedingt notwendig war, was während der Übungen gesagt wurde, zu verstehen und Mike trotzdem sehr viel Deutsch versteht.

Die Übungen der Meisner-Technik waren für die meisten völliges Neuland, aber alle fanden sich schnell hinein und sahen den Nutzen in den Übungen, die einfache Namen haben, wie “Repetition” oder “The Knock at the Door”. Im Grunde sind es auch simple Übungen, in denen nur der sich automatisch einschaltende Verstand immer wieder Streiche spielte.

Mike hat eine äußerst angenehme Art und spricht ein exzellent zu verstehendes British-English und er erklärt detailiert und verständlich. Weil er so viel erzählte und erklärte hörten wir ihn manchmal ironisch sagen: “I can talk for england.” Es war niemals langweilig.
Unsere Hamburger Gruppe war sehr homogen und wir verstanden uns prächtig. Am letzten Tag nach dem Workshop gingen wir gemeinsam in ein Lokal, wo Christian einen Tisch reserviert hatte und wir alle den Workshop gelungen ausklingen ließen.

Ein großes Lob geht von meiner Seite an Mike Bernardin, weil er einen großartigen, humorvollen und spannenden Workshop gegeben hat und an Christian Kahrmann für die reibungslose Organisation. Danke auch an Katrin Fehse von SOYA für die Räumlichkeiten.

Ich kann die kommenden Workshops nur wärmstens empfehlen, wenn ihr euch fortbilden wollt.

Von mir: beide Daumen nach oben! :)

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  • Es kommen keine Antworten mehr. Heute habe ich begonnen, die angemailten Agenturen auf meiner Liste anzurufen – zuerst die in München, denn München könnte ich mir als neuen Wohnort in einer Medienstadt am ehesten vorstellen.

    Manche Agenturen haben die Mail nicht beantwortet, weil sie Bewerbungen per Mail prinzipiell nicht akzeptieren oder beantworten. Kann ich verstehen, schließlich haben sie viel zu tun, aber schade ist es dennoch, keine Absage zu erhalten. Schließlich weiß man gerne, woran man ist und die meisten meiner negativen Antwortmails waren auch nur 1-2 Zeilen lang, also kein so großer Zeitverlust.
    Andere Agenturen waren voll besetzt und antworteten deshalb nicht. Eine Agentur hat die Mail nach ihrer Aussage gar nicht erhalten, also haben wir gleich vereinbart, daß ich per Post meine Unterlagen schicken werde.

    Ich habe heute noch nicht alle Münchner Agenturen angerufen, werde damit aber morgen fortfahren. Ich suche dazu immer erst deren Homepage auf und merke, daß manche Agentur im Internet nicht gut oder gar nicht vertreten oder schwer zu finden ist, was für die Agentur kein gutes Zeichen ist. Denn Präsentieren ist ihre Aufgabe, ihre Klienten wie sich selbst. Die Agentur-Homepages sind sehr verschieden. Einige verwenden Flash, andere HTML. Nicht immer sind sie gut strukturiert.

    Von den Castern erhalte ich auch wenige Antworten, weiß aber, daß sie prinzipiell gar nicht ohne Material per Post arbeiten können, also wird hier eine ausführliche Nachsendung per Post erfolgen müssen, zumindest an die Caster, bei denen ich gerne vertreten wäre.

    Keep goin’!