Kreativ-Blog und Podcast
20 Feb
Hi Folks!
Die erste Woche im CIT liegt hinter uns. Bevor ich zu den neuesten Ereignissen und Erkenntnissen komme, hier erstmal das lang versprochene Video unserer Anreise-Odyssee von Frankfurt bis zum Bus-Chaos in Cork City, denn ich habe mir endlich ein Firewire Kabel besorgt (in der Uni geliehen). Viel Spaß!
Zum CIT können wir sagen: unsere Kommilitonen sind allesamt sehr nett, aufgeschlossen und trinkfest. Einmal hatten wir schon das Vergnügen mit ihnen in ein Pub zu gehen, das “An Brogh” in Cork City, was auch die ERASMUS-Studenten als Stammkneipe nutzen. Bis 9pm gibt es hier alle Getränke aus dem Zapfhahn für 2,90€, was (more…)
18 Feb
Hi Folks!!
Wir haben erste Bekanntschaften geschlossen! Unsere Spanierin im Appartment - ach ja, wir leben mit einer Spanierin “Charow” (die Iren nennen sie der Einfachheit halber einfach “Shadow”, was eine prima Eselsbrücke ist) und einer Irin “Linda” zusammen in einem Appartment in drei Zimmern plus Wohnzimmer-Küche. Die Heizung in der Küche ist superhoch gedreht, unsere im Zimmer geht noch immer nicht. :( Aber zurück zur Spanierin: sie hat uns am Samstag ins benachbarte Studentenwohnheim “Eden Hall” zu einer ERASMUS-Party mitgenommen. ERASMUS ist unsere Austausch-Organisation. Dort waren folgende Nationen vertreten: Finnland, Frankreich, Spanien, Kroatien, Tschechien, USA und Deutschland. Na gut, und zwei Iren
Finnen trinken vielleicht noch mehr als Iren, was erstaunlich ist! Selbstgemixtes Spezialgetränk war Wodka mit Fishermens Friends gemischt oder aber mit Lakrizze (Salmiaki). Kann man in Finnland fertig im Laden kaufen. (more…)
16 Feb
Hi Folks!
A fellow student and I are currently studying in Cork, Ireland. We arrived on the 12th of February. This is my first entry and there will be much more, including videos, pics and other fun stuff.
Ok, aber nun auf Deutsch weiter, denn die allermeisten Besucher erwarten wir - Martin und ich - aus Deutschland. Also: fleißig das Blog ansurfen, ja!? Liebe Grüße erstmal an all unsre Freunde und auch unsere Kommilitonen in good old germany!
Da sich in Irland meine Schauspielerische Tätigkeit in Grenzen halten wird, werde ich stattdessen von unserem Aufenthalt hier im Blog berichten, auch wenn das ein Themenbruch ist - who cares?
Wir sind kaum vier Tage hier und haben schon so einiges über die Iren und andere ERASMUS-Studenten erfahren. Nationalsport der Iren? Einfach: Getting totally drunk! Die Mädels oft noch mehr, als die Männer. Wußtet ihr, daß “drunken” nur die erste Stufe des Alkoholismus ist? Es ist steigerungsfähig, wie uns ein Tscheche (auch ein Martin) gestern erklärte: 1. Drunk 2. Hammered 3. Shit Faced 4. Completely Dead! Sollte deine Lieblingsbeschäftigung Saufen und Grölen sein, komm nach Irland, hier bist du gut aufgehoben
Besonders die nächste Woche ist verheißungsvoll. Da ist “Rag Week”. Nun, “Rag” kann “Lumpen” oder auch “Unfug” bedeuten - vermutlich ist das hier was ähnliches wie Fasching bei uns. Auf unsere Frage im International Office des CIT (Cork Institute of Technology, unsere Uni),worum es da eigentlich geht, führten alle vier Damen an ihren Schreibtischen gleichzeitig die Hand mit einer imaginären Flasche zum Mund und riefen “Drinking!” Es soll aber auch ein paar Events in der Uni geben, wie einen “Paper Plane Contest” von Red Bull und diverse andere - nur wissen die Studenten davon nichts, obwohl überall Plakate hängen. Saufen ist eben deren schönste Beschäftigung im Leben
Wir haben bereits zwei Parties erlebt. Vier Minuten nach unserer Anreise-Odyssee und dem Betreten unseres Zimmers zerrten uns auch schon ein paar kreischende Irländerinnen und ein Ire (wieder ein Martin) in ein Großraumtaxi und ins erste Pub und danach in einen Club - 10€ Eintritt und der Alkohol nochmal superteuer -Mindestverzehr kennt man hier offensichtlich nicht. Unser neuer Freund Martin empfahl uns im Club einen “Gold Snaigle” oder so ähnlich - anfangs verstanden wir immer “Gold Swarzenegger” - jedenfalls schmeckte der klare Schnaps total nach Zimt und war recht ordentlich und gut teuer (4,50€ für ein Schnapsglas). Die Iren können gut feiern!
Wir verloren unsere Truppe schließlich aus den Augen und als um 2:00 die Lichter angingen und alle Gäste rausgeworfen wurden, beschlossen wir den Heimweg zu Fuß anzutreten, wovon jeder menschliche Wegweiser dringend abriet, wegen der weiten Strecke. Schließlich erreichten wir, ohne uns wirklich verlaufen zu haben, unsere Unterkunft im “Parchment Square“. Der Heimweg war spaßig, aber nach der ganzen Anreise auch ziemlich ermüdend. Dabei bemerkten wir erneut, dass die Iren sehr hilfsbereit sind und zum ersten Mal, dass sie völlig unfähig im Entfernungen oder Zeit schätzen sind.
Nach unserer bisherigen Erfahrung sind Iren generell ungenau. Der erste Passant sagte uns, es seien sicher 3 Meilen zu gehen, nach drei Meilen der zweite wieder 3 Meilen, der nächste, es seien noch 20 Minuten, etc… am Ende dauerte es 75 Minuten und wir haben es unter diesem Link auf Google Maps nachgezeichnet. Wir sind allerdings nicht den direkten Weg gelaufen, denn der soll nur 45 Minuten dauern.
Den zweiten und dritten Tag war Ausschlafen und Zurechtfinden angesagt, außerdem Einkaufen und der erste Besuch im CIT, was irgendwie an eine Burg, ein Gefängnis und den Rathausplatz in Sienna erinnert
Insgesamt wirkt es von außen leicht angesifft - aber die Rasenflächen sind dafür schön!
Heute früh konnten wir uns nicht verkneifen, eine kleine Animation zum Thema “Ein anständiges Sandwich belegen” zu knipsen - mit leerem Magen. Enjoy!