Kreativ-Blog und Podcast
15 Jan
Heute startet die deutsche Version von Lars von Triers Film aus dem Jahr 2006 “The Boss of it All”. Als meine erste Synchron-Hauptrolle in einem Spielfilm habe ich den Kristoffer gesprochen, einen Scshauspieler, der angestellt wird, um für eine begrenzte Zeit einen Firmenchef zu spielen. Es kommt natürlich anders: er muß seine Rolle länger aufrecht erhalten und ergreift Partei für die Angestellten, die von ihrem echten Vorgesetzten über’s Ohr gehauen werden sollen.
Es ist eine schwarze Komödie die mit einfachsten Mitteln gedreht und einem automatischen System geschnitten wurde. Von daher ungewöhnlich anzusehen und alles andere als Mainstream-Kino. Ich hoffe, ihr geht alle fleißig ins Programmkino und guckt die deutsche Version, nicht “Original mit Untertiteln”!
Den Trailer habe ich leider nur in Orignialsprache finden können: Link zur Trailerseite
25 Sep
Hier gibt es einen kleinen TV-Bericht zum Spectaculum in schlechter Auflösung und mit miesem Sound, aber immerhin ein TV-Bericht
22 Sep
Die Premiere am 20.09. war ein voller Erfolg und das Erlenbacher Publikum war begeistert. Die 550 Plätze waren ausverkauft und das Wetter war uns gewogen. Im Anschluss gab es eine tolle Premierenfeier im Erlenbacher Bürgerkeller, bei der viel gelacht, gesungen und erinnert wurde.
Ich war besonders gerührt, dass der gesamte Bürgerkeller bei meinem Erscheinen das Barbarossa-Lied anstimmte und ich stand verlegen, aber glücklich vor der Menge, mit der ich das letzte Dreivierteljahrso viele gemeinsame Proben verbracht habe. Wir haben viel Spaß und ernstes Schaffen zusammen erlebt und die Gemeinschaft de Ensembles war für mich vorbildlich und eine wunderbare Erfahrung. Das rund 150 Mitwirkende so harmonisch und engagiert miteinander an einem ehrenamtlichen Projekt über so lange Zeit arbeiten, ist einen schallenden Applaus wert! *Schallender Applaus*
Es hat mir große Freude gemacht, euch kennenzulernen, mit euchzu arbeiten und zu lachen. Es sind Freundschaften und Bekanntschaften entstanden, die ich sehr schätze. Vielen vielen Dank für die gemeinsame Zeit und mögen die kommenden Aufführungen genauso toll laufen, wie die Ersten! Letzte Karten gibt es unter: www.barbarossaspectaculum.de
Euer Kaiser Barbarossa / Florian
2 Mrz
Ein gelungener Abend für ein gelungenes Stück! Heute feierten wir mit einem weiteren Stück der Autoren Lars Albaum und Dietmar Jakobs aus dem Jahr 2003 Premiere im TAP in Darmstadt.
Ich habe das Vergnügen in eine mir völlig fern liegende Rolle zu schlüpfen: in einen HipHopper. Eigentlich ist Danny eher DJ, aber die Autoren meinten, man müsse ihn durchgehend HipHopper nennen, auch wenn es eigentlich nicht korrekt ist.
Die Herausforderung für mich daran ist eine ganz besondere, denn ich höre nicht nur normalerweise keinen HipHop, ich verabscheue ihn sogar! Welch schönere Aufgabe könnte es für einen Schauspieler geben?
Ich bins zufrieden und die Presse schreibt: “…als Sarahs Freund Danny kann Florian Hoffmann seine Vielseitigkeit beweisen…” (Darmstädter Echo, 5.3.07). Herz, was willst du mehr?
Bis bald im TAP! (noch bis Ende Mai als “Danny”)
21 Nov
Am 18.11. war es wieder so weit, ein weiteres Kinderstück im TAP, eine Ur-Aufführung, feierte Premiere. Das Publikum war begeistert, das Bühnenbild und die Kostüme sind sehr gelungen. Von Lauras Stern gibt es schon ein Musical, eine Fernsehserie, einen Kinofilm und natürlich die bekannten Bilderbücher, aber als Theaterstück wurde es für das TAP extra geschrieben.
Ich darf in dem Stück Lauras Teddy spielen. Das heißt für mich: schwitzen im Bärenfell bis der Arzt kommt. Weil ich permanent auf der Bühne bin, gibt es auch nicht den heiß ersehnten Schluck kalten Wassers hinter der Bühne – erst nach 45 Minuten dauerschwitzen. Aber die Mühe lohnt sich und es macht unheimlich Spaß, diese Rolle zu spielen. Einfach mal wieder ganz ungezwungen Kind sein und im Kinderzimmer mit der Phantasie rumspinnen.
Das Stück wird sicher noch weit bis 2007 gespielt und ich würde mich freuen, dem ein oder anderen von euch dort nach dem Stück die Hand zu schütteln – denn das ist im TAP nach Kindervorstellungen so üblich. Wenn ein Kind aber eher schüchtern ist, macht das auch nichts, gezwungen wird natürlich niemand! Termine gibt es auf der TAP-Homepage!
Ich hoffe, man sieht sich!
27 Okt
Neulich hatte ich wieder eine Premiere: das Kinderstück “Der Räuber Hotzenplotz”. Inwischen hatten wir schon zwei Vorführungen und am Wochenende folgen die nächsten. Diesmal jedoch in Kombination mit dem neuen Abendstück, meinem ersten im TAP: “Das Andalusische Mirakel” von Lars Albaum und Dietmar Jacobs.
Premieren sind doch immer besondere Tage. Anrufer wünschen “toi toi toi” und “Viel Glück!”, manchmal auch “Viel Spaß”, was ich am liebsten höre. Alle sind aufgeregt, aus verschiedenen Gründen. Vielleicht ist eine Requisite noch immer nicht da, die Generalprobe lief unerwartet gut, also ist die Premiere in Gefahr (siehe “Aberglaube im Theater“).
Erstmals habe ich nach der Generalprobe am Vorpremieren-Abend einen weiteren Durchlauf gespielt – ungewöhnlich. Letzte, vereinzelte Textunsicherheiten sollen ausgemerzt werden und das Gefühl für die Bühne verstärkt. Zuschauer ahnen meist nicht, daß die Schauspieler nicht einen Monat im Bühnenbild proben, sondern oft erst in den letzten Tagen vor der Premiere. Geprobt wird in der Regel auf einer Probenbühne, die die gleichen Abmessungen wie die spätere Bühne hat, manchmal aber auch nicht. Dann heißt es auf der Bühne umdenken, längere oder kürzere Wege gehen und den Text anders einteilen. Eine Tür ist vielleicht plötzlich an einer anderen Stelle oder geht in die andere Richtung auf, als man es geprobt hat. Das kann durchaus für “interessante” Momente sorgen.
In diesem Fall ist die Bühne deutlich größer als bei den Proben, doch wir haben uns schnell umgestellt. Auf einer Tournee muß man das täglich.
Ich blicke also zuversichtlich auf den heutigen Abend und auf ein spielreiches Wochende: 2x Hotzenplotz und mit heute 3x Mirakel. Toi Toi Toi!
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